Die Regattstrecke in München-Oberschleißheim bietet Jahr für Jahr eines der Highlights im Regattakalender der Junioren und Juniorinnen. Das Messen mit der internationalen Konkurrenz und den unzähligen deutschen Booten gibt den Sportlern einen sehr guten Eindruck ihrer Leistungsfähigkeit und wo die Entwicklung noch hingehen muss.
Dieses Jahr mit großer Mannschaft im Junior B Bereich angereist, sticht Martin Oberndorfer mit dem Sieg im leichten Einer aus unserer Mannschaft heraus. Am Samstag hatte er wortwörtlich noch einige Startschwierigkeiten und fand sich am Ende des Feldes wieder. Dafür konnte er am Sonntag in seinem Lauf brillieren, schiebt sich über die Strecke nach vorne und darf sich im Ziel schließlich mit deutlichem Abstand über Gold freuen. Gemeinsam mit Partner Leon Pohn rudert er an beiden Tagen im JMB2x. Ein gemeinsamer Rhythmus wollte sich nicht wirklich einstellen, weshalb die beiden nicht an ihre Leistungen von Bled anknüpfen konnten. Leon startete am Samstag zusätzlich noch im Einer und schloss sein Rennen dort auf Platz 6 ab. Auch Sebastian Gruber und Partner Luis Gruber (LRV Ister) erwischten am Sonntag im JMB2x kein ideales Rennen. Besser lief es für Sebastian und Paul Niemetz am Samstag im Doppelzweier: Mit einem soliden Rennen konnten sie Platz 2 in ihrer Abteilung errudern. Nach dem Einer machten am Samstag beide keinen Luftsprung, dafür zeigte Sebastian am Sonntag im JMB1x trotz müder Beine ein deutlich besseres Rennen als am Vortag und fährt auf Platz zwei. Und auch Paul lieferte am Sonntag nochmal zwei gute Rennen im JMA4x (Renngemeinschaft mit Ister, Ottensheim und Pöchlarn) ab. Obwohl das gesamte Boot noch aus B-Junioren besteht, konnten sie sich in der höheren Altersklasse gut behaupten, fuhren mit einem sauberen Vorlauf ins B-Finale und schlossen dort mit Platz 5 die Regatta ab.
Bei den Juniorinnen wurden viele Rennen in einer oberösterreichischen Renngemeinschaft mit dem Wiking Linz und dem WSV Ottensheim bestritten. Mia Neuwirther und Magdalena Erlinger (WSV Ottensheim) ruderten im JWB2x auf Platz zwei, Siri Falkensammer und Ella Schimpl (Wiking) auf Platz vier. Ella startete am Sonntag mit Pauline Lanzl, die beiden zeigten trotz keinem gemeinsamen Training ein sauberes Rennen und fuhren auf Platz zwei in ihrer Abteilung. An beiden Tagen gingen die fünf Mädels im JWB4x+ an den Start, wobei am Samstag Pauline ruderte und Ella steuerte, am Sonntag tauschten die beiden die Plätze. Mit der ungewohnten Bootsklasse konnten sich die Mädels nicht anfreunden und hatten dementsprechend keine Rennen nach Wunschvorstellung. Ähnlich erging es auch Alena Lux im JWA1x. Nach ihrem krankheitsbedingten Ausfall über Ostern schafft sie es momentan nicht, an die Leistungen vom Winter anzuknüpfen. Immerhin verlief das Rennen am Sonntag etwas besser als das am Samstag. Mia rudert im JWB1x auf Platz 3, während Siri in ihrem Einer-Rennen über sich selbst hinauswächst und im Ziel Platz zwei ihr Eigen nennen darf.
Summa summarum einige ausbaufähige Rennen, aber auch einige tolle Momente und sehr, sehr viel Erfahrung, die unsere Sportler mit ins Training und in zukünftige Rennen einbringen können.


