Ein ausgefülltes Wochenende wartete auf unsere Sportler in Wien und Ottensheim. Freitag und Samstag (05.-06.06.26) ging es für die Junioren-Mannschaft nach Wien. Die erstmals im Rudern ausgetragenen Sport Austria Finals gingen im Rahmen der Österreichischen Sprintmeisterschaften über die Bühne. Die Rennen wurden entweder im Einer nach Geschlechtern getrennt oder in den Mannschaftsbooten im Mixed-Format über 350m Streckenlänge ausgetragen. Das führt zu vielen, sehr engen und dementsprechend extrem spannenden Rennen. Unsere Jugendlichen konnten je eine silberne und eine bronzene Medaille, sowie zwei vierte Plätze und in den Projektachtern zwei zweite Plätze mit nach Hause nehmen.
Aufgrund einiger Krankheitsfälle waren unsere Junioren nicht vollzählig an Start, die Restlichen hatten bei den Sprint-Meisterschaften jedoch eine große Menge Spaß. Den Anfang machten Marie Zauner und Jakob Oberndorfer im JA-Mix Doppelzweier. Die zwei zeigten jeweils einen sehr guten Rennbeginn, mussten sich im Hoffnungslauf jedoch trotzdem den Gegnern beugen. Da nur das Finale-A ausgefahren wurde, konnten die beiden sich auf der Tribüne zurücklehnen und das Spektakel ihrer gegnerischen Boote genießen. Weiter ging es mit dem JB-Mix Doppelvierer, bestehend aus Mia Neuwirther, Siri Falkensammer, Paul Niemetz und Emil Reitzinger. Sie qualifizierten sich im Vorlauf direkt fürs Finale-A. Die zweitschnellste Zeit im Vorlauf ließ schon auf eine Medaille hoffen, dementsprechend hieß es im Finale dann nochmal mehr aufs Gas drücken. Von Beginn an peitschte sich unser Quartett mit einem Vierer von Donau Wien über die Strecke. Lediglich 0,3s trennten die Boote im Ziel voneinander, mit dem glücklichen Ende für das Wiener Boot – unsere Sportler freuten sich trotzdem sehr über den Vizemeistertitel in dieser Bootsklasse. Kurze Zeit später stiegen Pauline Lanzl, Helena Gruber, Leon Pohn, Jakob, Marie, Mia, Paul und Emil in den JA-Mix Achter. Steuerfrau Siri baute eine nette Kurve in den eigentlich geraden Streckenverlauf ein, die Ruderer ließen sich jedoch nicht beirren und holten sich die Bronzemedaille ab.
Der Samstag bot mit den Übertragungen im ORF einiges an Potential für Medienwirksamkeit für den Rudersport. Bei den knappen Rennen entstanden dabei auch einige tolle Bilder fürs Fernsehen. Für den RC Wels gingen im JB-Mix Doppelzweier gleich zwei Boote an den Start – Mia und Paul, sowie Emil und Pauline. Für die letzteren war nach einem spannenden Hoffnungslauf Schluss, Mia und Paul qualifizierten sich jedoch souverän fürs A-Finale. Vor dem Semifinale einmal kurz umgesetzt – Mia am Schlag hatte sich im Vierer und Achter nunmal schon etabliert – gingen die zwei mit voller Motivation ins Rennen. Die 0,3s zogen sich jedoch durch und so war es wieder eine Haaresbreite, die die beiden von der Medaille trennten. Dem JA-Mix Doppelvierer mit Leon, Helena, Jakob und Marie eringing es ähnlich. Auch diese Vier mussten schließlich mit dem 4.Platz vorliebnehmen. Dafür konnten die JB-Projekt-Achter nochmal überzeugen. Steuerfrau Marie brachte sowohl die Juniorinnen als auch die Junioren sicher zur Silbermedaille ins Ziel. Beide Boote starteten wie bisher schon in Renngemeinschaft mit Wiking Linz, Ister, WSV Ottensheim und Pöchlarn.
Der Sonntag bot in Ottensheim bei der Trainingsregatta dann auch den Schülern wieder die Möglichkeit, Rennluft zu schnuppern. Für Alexander Huemer, Katharina Huemer, Maximiliana Kojouharova und Maximilian Riezinger ging es erstmals zu einem Rennen am Wasser, was die Vier mit ihren altbekannten KollegInnen der Schülergruppe gut meisterten. Auch die Junioren-Gruppe und Emilia nutzten die Trainingsregatta, um sich nochmals Rennhärte zu holen und gute Trainings unter Rennbedingungen zu absolvieren. Am Ende konnten unsere Sportler auch einige gute Platzierungen verbuchen, wie zum Beispiel Annelie Kern im SchW1x den zweiten Platz ihrer Abteilung, Mia und Magdalena Erlinger (WSV Ottensheim) im JWB2x gleich zwei erste Plätze oder Emil Reitzigner ein ungefährdeter Sieg im JMB1x.
Für einen kleinen Teil der Junioren und Emilia geht es nächste Woche zur internationalen Regatta nach Bled und weiterführend dann für Mia, Emil und Paul zu der Olympic Hopes Regatta nach Polen – für beide Einsätze wünschen wir unseren Sportlern schon jetzt viel Glück und hoffen auf gute Ergebnisse.

