Nach der Sommerpause ist vor den Staatsmeisterschaften. Daher ging es für das Rennteam des RC Wels an den Ossiacher See nach Villach, um an der alljährlichen Rowing Challenge Villach von 13. – 14. September teilzunehmen.

Bei den jüngsten Mitgliedern im Rennteam, den Schüler*innen B (Jahrgang 2013 und jünger) waren im Einer Leon Lemmerer und Bruno Emmerstorfer am Start. Bruno erreichte den 2. Platz im Finale C, während Leon sich im Finale nach einer Wiederholung mit dem 4. Platz begnügen musste. Auch bei den Schülerinnen B war der RC Wels in Form von Natalie Mayr und Marie Ruck vertreten. Während Natalie den 4. Platz im Finale B erreichte, schrammte Marie im Finale A mit dem 4. Platz nur knapp an den Medaillen vorbei. Alle vier waren auch im Schüler B Mix Doppelzweier am Start, in dem sowohl Bruno und Natalie, als auch Leon und Marie das A-Finale erreichen konnten.

Ruben Nagy konnte sich im Schüler Einer nach einem zweiten Platz im Vorlauf, in einem stark besetzten Feld seinen Platz im B-Finale sichern und erreichte dort den 3. Platz, was einem 11. Gesamtrang entspricht. Gemeinsam mit Emil Drugowitsch erruderte er außerdem noch den 3. Platz im Finale D des Schüler Doppelzweiers.

Im Schülerinnen Doppelzweier verpassten Annelie Kern und Helena Gruber knapp die Top 15 mit einem 8. Platz im Finale B. Ihre Teamkolleginnen Pauline Lanzl und Vanessa Dudka hingegen, kämpften im Finale A um die Medaillen und mussten sich schlussendlich mit dem 6. Platz begnügen. Im Schülerinnen Doppelvierer erreichten Helena, Vanessa und Pauline gemeinsam mit Siri Falkensammer den 3. Platz im Finale B, welche im Schülerinnen Einer den 12. Gesamtrang errudern konnte. Auch Pauline war in diesem Rennen noch einmal am Start und erreichte einen starken 5. Platz.

Im Junioren B Doppelvierer unterstrichen Lukas Schönhuber, Emil Reitzinger, Sebastian Gruber und Paul Niemetz ihr Können nach einem Vorlaufsieg mit einem überlegenem Sieg am Sonntag. Sebastian und Emil starteten außerdem im Junioren A Zweier, in welchem sie in einem stark besetzten Feld das A-Finale erreichen konnten, welches sie gesundheitsbedingt nicht beschreiten konnten. Auch Balduin Reitzinger erreichte mit seinem Kollegen vom VST Völkermarkt das A-Finale im Junioren A Doppelzweier, das sie aber ebenfalls aufgrund eines krankheitsbedingten Ausfall nicht fahren konnten. Während Martin Oberndorfer mit seinem Kollegen vom RV Ister Linz das A-Finale um eine halbe Sekunde verpasste, erreichten Lukas und Paul das A-Finale mit einem Sieg in ihrem Vorlauf. Martin erreichte dafür aber sensationell das A-Finale in einem stark besetzten Feld im Junioren B Einer und erreichte dort den 8. Gesamtrang, während Jakob Oberndorfer sich im Junioren A Einer behauptete und den 16. Gesamtrang belegte.

Auch die Juniorinnen konnten einmal öfter ihre Klasse beweisen, in einem Herzschlagfinish sicherten Mia Neuwirther und Alena Lux die Bronzemedaille im Juniorinnen B Doppelzweier und Leonore Dullaert und Marie Zauner erreichten den 3. Platz im Finale C, Gesamtrang 18. Im Doppelvierer mussten sich Alena, Mia, Marie und Helene Lanzl nur der Crew aus Ungarn geschlagen geben und erkämpften sich so als bestes österreichisches Boot die Silbermedaille. Im Juniorinnen Einer erreichten Mia und Leonore das C-Finale, während Helene das D-Finale für sich entscheiden konnte und Alena mit einem Vorlaufsieg sich ihren Platz im A-Finale sicherte.

Leider konnten diese Rennen, ebenso wenig wie der Junioren B Doppelzweier mit Lukas, Paul und Martin, sowie der Schüler B Mix Doppelzweier mit Bruno, Natalie, Leon und Marie R., aufgrund von sich schnell verschlechternden Wetterbedingungen und extremen Windspitzen nicht mehr ausgetragen werden.

Alles in allem konnte das Team des RC Wels die Generalprobe für die österreichischen Meisterschaften Anfang Oktober gekonnt bei bis ausgezeichnetem Wetter (abgesehen von den letzten Rennen) und hochklassigen Rennen bestehen und freut sich auf die Landesmeisterschaft (27.09.) und Staatsmeisterschaften (3. – 5.10.) in Ottensheim.

Der RC Wels bedankt sich für die herausragende Organisation, v.a. auch für den hochklassigen Livestream der es den Fans zu Hause ermöglichte, hautnah mitzufiebern und freut sich bereits auf eine Teilnahme im kommendem Jahr.