Bled, Klappe die Zweite in diesem Jahr. Von 12.-14. Juni fand in Bled, Slowenien, eine internationale Regatta statt. Der Ruderclub Wels war dieses Jahr mit Mini-Mannschaft bestehend aus Emilia, Mia, Paul und Trainerin Sophie am Start und konnte drei Bronzemedaillen mitnehmen.
Emilia Brummer und ihre Partnerin Emma Eckschlager vom RV Wiking Linz ruderten an beiden Tagen im Zweier ohne, um weitere Rennerfahrung für die U23 WM zu sammeln. Schon der Vorlauf am Freitag ließ auf ein spannendes Wochenende hoffen. Die beiden ruderten über weite Teile der Strecke gemeinsam mit zwei anderen Booten gleichauf, konnten sich aber schlussendlich durchsetzen und den Vorlaufsieg einfahren. Das Finale gestaltete sich mit ähnlich viel Nervenkitzel. Gemeinsam mit einem slowenischen Boot setzten sie sich an die Spitze des Feldes und dominierten bis zum Endsprint, wo sie von dem zweiten österreichischen Zweier abgefangen wurden und den dritten Platz fixierten. Die drei Boote am Podium innerhalb von 0,7s – ein wahrer Krimi bis zum Schluss also. Das Finale am Sonntag verlief im wesentlich genau gleich, jedoch wurden die Abstände im Ziel etwas größer – 1,5s zwischen Sieger und unseren Drittplatzierten.
Mira Neuwirther und ihre Partnerin Magdalena Erlinger (WSV Ottensheim) nutzen das Wochenende nochmal zur Vorbereitung auf die Olympic Hopes Regatta nächste Woche. Am Samstag gingen sie im JWA2x an den Start, am Sonntag im JWB2x. An beiden Tagen konnten sie sich souverän fürs Finale A qualifizieren. Im JWA2x zeigten sich zwei konstante Rennen mit ähnlichen Abständen zu den älteren Booten und reihten sich auf Rang 5 ein. Am Sonntag waren die Erwartungen im JWB2x natürlich etwas höhergesteckt, aber die vergangenen Rennen machten sich in den Beinen doch bemerkbar. Trotzdem konnten die beiden nochmal einige Dinge aus dem Training umsetzen und ruderten schließlich auf den sechsten Platz.
Paul Niemetz und seine Vierer-Crew bestehend auf Bendek Münch (WSV Ottensheim), Elias Öckmayer (URV Pöchlarn) und Vinzent Hack (LRV Ister) gingen am Samstag im JMA4x und am Sonntag im Achter in Renngemeinschaft mit Donau Wien an den Start. Im 4x nutzen sie die Regatta, um noch für die Olympic Hopes zu trainieren und weitere Schritte Richtung Coupe de la Jeunesse zu gehen und auch im Achter stand eine erste Einschätzung bezüglich Konkurrenzfähigkeit am Coupe auf dem Plan. Der Doppelvierer verlief sehr erfreulich für die Jungs. Sie konnten gut mit den EM-Booten aus anderen Nationen mithalten und holten sich die Bronzemedaille. Im Achter war die Konkurrenz dann doch nochmal eine Schippe stärker und verwies die Jungs auf Platz vier.


