Nach den nationalen Überprüfungen und dem Ostertrainingslager in Völkermarkt reisten wir als kleines, aber starkes Team zur ersten großen internationalen Regatta nach Zagreb. Die „Croatia Open“ gilt für viele Nationen als erster Gradmesser der Saison, daher konnten wir uns bereits auf gute Vergleiche freuen. Bei tollem Wetter und hervorragender Organisation konnten sich unsere Athlet*innen in einem breit besetzten Teilnehmerfeld beweisen.
Am Samstag ging es für Jonas Lemmerer und Paul Niemetz gegen 64 weitere Athleten im Junioren A Einer los. Dabei schaffte Jonas den Sprung ins B-Finale während sich Paul den deutlich älteren Athleten bereits im Vorlauf schon geschlagen geben musste. Unser zweiter Junior B Sebastian Gruber erreichte im Junioren B Doppelzweier mit seinem Partner vom LRV Ister ebenfalls das B-Finale, in dem sie sich erst im Zielsprint geschlagen geben mussten.
Emilia Brummer stellte im Frauen Zweier ohne, mit ihrer Partnerin vom RV Wiking Linz, einmal mehr ihre Klasse unter Beweis. Am Samstag mussten sie sich nur ihren Kolleginnen aus dem Nationalteam geschlagen geben und holten Silber. Den krönenden Abschluss des Samstags stellte aus österreichischer, bzw. Welser Sicht der Österreichische Junioren Achter da. Dabei schlugen Jonas Lemmerer und seine Kollegen sogar die Männer Achter und holten souverän Gold.
Am Sonntag ging es Schlag auf Schlag weiter. Den Anfang machte Jonas und sein Partner vom EWRC LIA im Junioren A Doppelzweier, wo sie hauchdünn am Finale vorbeischrammten. Emilia und ihre Partnerin setzten am Sonntag noch einmal einen drauf und feierten in souveräner Manier einen ungefährdeten Sieg.
Für unsere B Junioren Paul und Sebastian ging es noch einmal darum ihr Können im Junioren B Einser unter Beweis zu stellen. Während Sebastian um wenige Zehntel das Finale verpasste zog Paul mit einem tollen Rennen ins A-Finale ein. Dort zeigte er erneut ein starkes Rennen, musste sich aber im Zielsprint geschlagen geben und erreichte einen starken vierten Platz.
Insgesamt können wir auf sehr starke Rennen und Ergebnisse zurückblicken. Doch Zeit für Pausen bleibt keine. Unsere Sportler*innen stehen in zwei Wochen wieder bei der ebenfalls sehr stark besetzten Regatta in Bled am Start.



